Einlagenversorgungen bei Kindern und Jugendlichen
Der kindliche Fuß
Beim kindlichen Fuß tragen wir eine besondere Verantwortung, denn Fußfehlstellungen wie Knick-Senk-Füße sowie Knie-, Hüft- und Beinachsenfehlstellungen können Beschwerden verursachen, die Ihrem Kind den Spaß an der Bewegung nehmen. Durch eine beeinträchtige Entwicklung des aktiven und passiven Bewegungsapparats können dauerhafte Folgeschäden entstehen.
Gleichzeitig sind bei Kindern und Jugendlichen Fußfehlstellungen oft entwicklungsbedingt und nicht dauerhaft vorhanden. Aus diesem Grund kann eine Einlagenversorgung auch nur temporär notwendig sein.
Ihre Einlage von der Wallenborn Sporthopädie GmbH
Um den besonderen Anforderungen in der Versorgung von Kindern und Jugendlichen gerecht zu werden, übernehmen bei der Wallenborn Sporthopädie GmbH speziell geschulte Mitarbeiter:innen die Versorgung unserer kleinsten Patienten. Wir beraten Sie eingehend über die verschiedenen Versorgungskonzepte und das richtige Schuhwerk. Wachstumsschübe und entwicklungsbedingte Veränderungen verlangen eine fortlaufende Anpassung der Einlagenversorgung. Unsere Orthopadieschuhtechniker:innen begleiten die Dauer der Versorgung, um die Einlagen fortlaufend an Veränderungen der Fuß- und Körperstatik anzupassen.
Die orthopädische Einlage
Bei einer orthopädischen Einlagenversorgung wird der kindliche Fuß nach ärztlicher Verordnung mit speziellen – meist schalenförmigen – Einlagen passiv gestützt und stabilisiert. Ist Ihr Nachwuchs gesetzlich versichert, beläuft sich die Versorgung grundsätzlich auf zwei Paar Einlagen pro Jahr. Bis zur Vollendung des 17. Lebensjahres sind Kinder und Jugendliche von der gesetzlichen Zuzahlung befreit.
Die sensomotorische Einlage
Bei einer Versorgung mit sensomotorischen (propriozeptiven) Einlagen wird, über eine Spannungs- und Längenveränderung der Fußmuskulatur, die Fußfehlstellung bzw. die Körperhaltung aktiv korrigiert.
- Im ersten Schritt untersuchen speziell geschulte Sensomotoriktechniker:innen den Fuß und fertigen die Fußabdrücke an.
- Im zweiten Schritt werden die Einlagen individuell an den Fuß und den Schuh angepasst.
Sensomotorische (propriozeptive) Einlagen finden keine Berücksichtigung im Hilfsmittelverzeichnis. Im Einzelfall ist eine Kostenübernahme durch die gesetzlichen und privaten Krankenkassen möglich. Eine private Übernahme der Kosten ist auf Wunsch jederzeit möglich.
Einlagenberatung und die Anfertigung neuer Abdrücke ist im Rahmen der Öffnungszeiten jederzeit ohne Termin möglich.
Weitere Informationen!Weitere Leistungen
FUß CHECK-UP
Wir gehen den Ursachen für Ihre Fußbeschwerden auf den Grund. Orthopädieschuhtechniker:innen führen eine manuelle Untersuchung der Füße und Sprunggelenke durch. Kombiniert mit modernster Diagnostik werden Funktionsstörungen und Fehlstellungen aufgedeckt.

